Slowenien – Reiseziel für Honigfreunde

Slowenien beabsichtigt, als nachhaltiges Reiseziel zu gelten. Das bedeutet, auf die Natur Rücksicht zu nehmen und von der Natur zu lernen. Ein Naturprodukt wie der Honig passt prima dazu. Bienen sind enorm wichtig für eine intakte Natur und lebenswichtig für Menschen. 

In Slowenien können Reisende von den Imkern lernen. Dazu besteht eine informative Broschüre.

Gerne unterstützen wir Sie bei einer Reise nach Slowenien und helfen Ihnen mit zahlreichen Insidertipps weiter.
Besuchen Sie doch nach Belieben unsere Webseite zu Slowenien. 

Slowenien Reisen

Bienentour im Remstal

Remsi, die Markenbotschafterin vom Remstal ist eine Biene und steht sinnbildlich für die herrliche Natur, die bewahrt werden muss. Anlässlich der Remstal Gartenschau 2019 wurde vom Imkerverein Waiblingen zusammen mit dem Landesverband Württembergischer Imker ein großes Blühflächenprojekt initiiert.

Über 200 bienenfreundliche Blühflächen wurden auf etwa insgesamt 70 ha angelegt, dokumentiert und beschildert. Diese schenken Wild- und Honigbienen einen neuen Lebensraum. Diese Insekten leisten einen elementaren Beitrag zur Bestäubung der Weinreben. 

Um die biologisch heimische Vielfalt anzulegen, zu erfassen und auszuwerten wurde der Verein Bienformatik gegründet und mit einem Preis der Vereinten Nationen (UN) ausgezeichnet.

Die erste Bienenroute Deutschlands lässt sich wunderbar mit dem Rad oder zu Fuss erkunden. Unter www.trachtfliessband.de können Sie Ihre Tour einfach planen und erhalten Infos zu bienenrelevanten Pflanzen. Außerdem kann man sich unter www.bienenroute.de eine praktische App mit Blühflächen-Navigator herunterladen. Vor Ort informieren Schautafeln über interessante Fakten rund um die jeweilige Blühfläche. 

Den besten Met gibt’s in der Havenburg

Auf der Urlaubsmesse CMT ist mir der Stand «der Havenburg» aufgefallen. Eine Ferienhaussiedlung in Sachsen Anhalt. Wahrscheinlich ist es der schönste Messestand gewesen, und bestimmt hätte dieser Beitrag auf meine Webseiten zu Burgen gepasst, doch verweist immerhin der Link dorthin. Ebenso Coswig, in südöstlicher Richtung von der Havenburg aus, ist ein Reiseziel bei meinen Veloreisen. Vielleicht ein Tagesausflug mit dem Fahrrad durch Coswig mit Halt in der Havenburg?

«Ihre Gemächer, wie aus dem Märchen!» Vielleicht werden da auch in Ihnen Erinnerungen an Märchen und Sagen wach. Sicherlich, die mittelalterliche Umgebung ist ein wunderbarer Ort, um Ferien auszukosten. Auf dem Gelände befindet sich eine Taverne, an welcher Stelle dann auch der Honigmet ausgeschenkt wird. 

Havenburggesetz

Ein jeder lese dieses Wort.
Benimm Dich gut an diesem Ort.
Respekt- und Rücksichtsvoll zu sein, auch nach Bier, Met und Wein
ist hier eines jeden Pflicht, sonst landest Du vorm Strafgericht
Alles gepflegt nicht nur für Dich auch alle nach Dir, wollen erfreuen sich.
Nicht vom Weg seitwärts springen, nicht in fremde Gärten dringen
Hat der Kerkermeister Euch am Kragen
hilft kein Betteln und kein Klagen
Dann wirst du sitzen voller Trauer hinter dieses Städtchens Mauer.

Die Wohnungen sind an Feriengäste vermietet. Bitte nehmen Sie Rücksicht.

Fazit

Eine wunderbare Idee ist es die Menschen in den Ferien in eine andere Zeit eintauchen zu lassen, das finden wir. Wir wünschen Ihnen, dass Sie den Honigmet genießen. Schreiben Sie uns einfach nach Belieben, wie es auf der Havenburg war.

Havenburg
Elbstraße 19
D-06869 Coswig (Anhalt)

+49 34903 496224
info@havenburg.de
havenburg.de

Uhrenkönig als Imker in Zürich

Mitten in Zürich  am Paradeplatz kümmern sich die Bienenvölker des Uhrenhändler Beyer um die Natur. Die Beinen haben einen Radius von 700 m und fliegen in Myriaden von abgeschlossenen Innenhöfen an bester Lage oder bestäuben die Geranien, die liebevoll in Kästen an den vielen Fenstern hängen.

René Beyer kümmert sich höchst persönlich um seine Völker und steigt dazu fast täglich auf das Dach. Sogar einige Mitarbeiter hat er für das Imkerhandwerk angelernt. Denn falls er länger abwesend ist, sollen noch andere nach seinen Bienen schauen. 

Das Stadtleben gestaltet sich anstrengend für die Bienen. Sobald ein Bienenvolk schwächelt, siedelt es Herr Beyer ins Grüne um, nämlich zu seinen befreundeten Imkern. Inmitten der Stadt wird sogar Bio-Honig produziert. Was hohe Anforderungen stellt. Doch die ausgewählten Kunden sollen eben einen wirklich besonderen Honig erhalten.

René Beyer liebt die Bienen. Obwohl er zu den «weniger Glücklichen» mit Bienenallergie zählt. Ihm bedeutet es viel etwas Gutes für die Natur zu tun. Manche seiner Kunden sind Naturliebhaber, einige besitzen sogar ein eigenes Weingut. Ferner sorgt er mit seinen anderen Naturfreunden für regen und konstruktiven Austausch über den Einsatz von Bienen und deren Schutz.

Wildbienen, fleissige Helfer in der Natur

Wildbiene beim Bestäuben

Es sind keine ausgebüchsten Honigbienen, sondern wildlebende Verwandte, die ohne den Menschen zurechtkommen. Meistens leben sie alleine, kümmern sich alleine um den Nachwuchs und können überall leben.

  • Sandiger Boden
  • Feldwege
  • Lösswände
  • Abbruchhäuser
  • mit anderen Holzbewohnern

So vielfältig ihr Lebensraum ist, so gibt es auch über 500 Arten. Sie sind streng geschützt und wichtig als Bestäuber von Pflanzen. Die Lebensräume der Wildbienen werden zunehmend eingeschränkt. Nachdem auch die klassischen Honigbienen ums Überleben kämpfen, sind Lösungen bedeutsam. Eine wunderbare Lösung ist der Bau von Instektenhotels. Die wichtigsten Wildbienen sind.

  • Erdhummel
  • Blutbiene
  • Sandbiene
  • Holzbiene
  • Pelzbiene
  • Scherenbiene

Im Internet finden sich viele Informationen über Wildbienen. Diese Infos sind entnommen aus einem Prospekt «Wildbienen» des Landesverbands für Obstbau, Garten und Landschaft, Baden-Württemberg, der an der BUGA 2019 ausgelegen ist.

Links
www.wildbienenschutz.de
www.naturschutzcenter.de

Literatur
Gastl, M.: «Drei-Zonen-Garten: Vielfalt-Schönheit-Nutzen»
Hintermeier, H. und M.: «Streuobstwiesen – Lebensraum für Tiere und Pflanzen»
Westrich, P.: «Wildbienen – die anderen Bienen»

Weiterhin empfehlen wir in diesen Zusammenhang unser Projekt zu Obstreisen;
Reiseideen zu Obstreisen

Baur au Lac – 5* Hotel mit Bienenvölkern

Im Baur au Lac wirken die emsigen Honigbienchen und produzieren eigenen Honig. Die Bienen leben in Völkern. Speisen, Getränke wie auch Menschen lassen sie links liegen. Es sind Völker der «Apis mellifera carnica», einer Landbiene sowie eine sanftmütige Unterart der westlichen Honigbiene (Apis mellifera). Als Winterbienen trotzen sie den kalten Wintermonaten, und im Frühling beginnen sie den Honig zu sammeln. Dank ihrer besonderen Robustheit, ihrer haushälterischen Veranlagung und Flugstärke überleben sie unter eisigen Bedingungen und können so im kommenden Frühling den Fortbestand ihres Volkes sichern..

Der feine Hong kommt im Baur au Lac auf den Tisch. Pro Bienenvolk sind es 12 kg Honig.

Seit April 2016 beherbergt das Hotel eigene Bienenvölker. Mit dem Projekt möchte Baur au Lac dem Honigsterben entgegenwirken. Es gibt für die Bienen ein Mini Baur au Lac mit Blick auf den See, um in idyllischer Umgebung Honig zu sammeln. Die winzigen, fliegenden 80000 Mitarbeiter sind bienenfleissig.

Spitzenhonig für 5 Sterne Hotels

Im Juni 2022 konnte ich Dr. Schiers besuchen. Ein Imker mit langer Familientradition, der absoluten Spitzenhonige für die 5* Hotellerie liefert. Er lebt am Vierwaldstättersee und beherbergt einige Bienenvölker, die in wunderbarer Natur feinsten Honig gewinnen.

Seine besonderen Spezialitäten sind Honig mit Zitrone oder Honig mit Safran. Hinsichtlich der Zitrone handelt es sich um Zitronenöl, das aufwendig sowie biologisch von einem Fachbetrieb gewonnen und der Safran hinsichtlich des zweiten Produkts direkt im Iran eingekauft wird.

Alles erfolgt in Handarbeit. Sein Labor befindet sich in einer alten Holzscheune. Doch drin wurde ein modernes Labor zur Honigerzeugung, eine Betonumwandelung eingebaut sowie ein Arbeitsraum für Verpackung und Versand eingerichtet. Die Nachfrage ist riesig, und schnell ist der Honig ausverkauft.

Er unterstützt in Äthiopien mittels Lehrgänge für Imker, dies an der Universität von Mettu. Sein Wissen wird dortzulande als sehr wertvoll honoriert.

Dr. Schiers
Schynweg 14
CH-6376 Emmetten

premium-honey.com

Cannabis Honig vom Frühlingsschloss

Herr Mjota spaziert durch das Städtchen Lenzburg in der Schweiz. Schöner Ort, eine Burg überthront die malerische Altstadt, und es begrüssen allerhand spezielle Geschäfte. Da sieht er im Schaufenster ein Logo, «Green Honey».

«Honig ist doch immer grün, er kommt aus der Natur.» Doch als er in den Laden blickt wird doch tatsächlich mit Cannabis gehandelt. Der Geschäftsinhaber erklärt, Green Honey sei ein Synonym für Cannabis. Er möchte via Cannabis Honig gewinnen, dies von Bienenvölkern, die den Cannabis bestäuben. Dieser Honig wird Green Honey heissen.

«Eine schöne Idee,» meint Herr Mjota. «Wird der Honig berauschend sein? Braucht es womöglich eine Zulassung? Wann wird es soweit sein?» Vielleicht sollte er beim nächsten Besuch den Honig probieren können.

Er erreicht munter pfeifend sein zu Hause, und in der Aargauer Zeitung findet er einen Artikel, worin eben genau das Geschäft beschrieben ist.

Wenn nur eine das Volk erhalten kann

Josef Mjota hat In der Bibliothek Sins ein Buch über den Honigbus entdeckt. Er hat darin ein wenig geblättert. Die Autorin Meredith May ist Imkerin in der 5. Generation und erbte als kleines Mädchen von ihrem Grossvater die Begeisterung für alles rund um und über Bienen.

Wie ist das, wenn der Stock zu klein wird? Dann sucht die Bienenkönigin einen neuen Platz. Die Bienenkönigin kann als einzige Eier legen und den Fortbestand des Volkes sichern. Frau May beschreibt wunderbar das Davontragen der Bienen, deren Probleme, und wie sorgsam und vorsichtig Bienen reagieren.

«Wie wäre es,» denkt Josef Mjota, «wenn nur eine einzige Königin den Fortbestand sichern würde?»

«Ein unmögliches Unterfangen.» Herr Mjota kennt Vladimir Vladimorovitsh, der denkt sich auch manchmal solche Geschichten aus. Aber Herr Vladimorovitsh ist manchmal etwas faul und überträgt Aufgaben gerne auf andere. Er kann sich daher sicherlich weniger mit den Bienen vergleichen und sich kaum in die hereinversetzen. Signifikant höher ist die Disziplin der Bienen. Honigbienen gehören einer Spezies an, welche die letzten 100 Millionen Jahre überlebte. So etwas braucht Disziplin und Verantwortung. 

Frau May hat einen Blog auf Englisch verfasst. Mittels Browser können Sie übersetzen.

Übrigens: Sobald eine neue Königin ihre Geschlechtsreife erlangt, wird sie via Ammenbienen zum Hochzeitsflug hinwärts Drohnensammelplatz eskortiert. Männliche Bienen aus mancherlei Völkern warten dort zu Hunderten auf die Erfüllung ihres einzigen Daseinszwecks; auf das Begatten einer Königin.

https://meredithamay.net/blog/

Bienen als Drogenspürhunde

Hans und Tanja Mjota hassen Drogen über alles. Die machen Menschen abhängig und kaputt. Es ist ein Irrwitz zu denken, wir könnten Drogen beherrschen. In vielen Ländern wird dem Drogenschmuggel sogar mit Todesstrafe erwidert. Das sehen beide ebenso als unannehmbar, sollten Menschen doch nie über Leben und Tod richten.

Die Biene verfügt über einen äusserst feinen Geruchssinn. Bienen sind ferner duldsam, nicht aggressiv und könnten mit Menschen zusammen arbeiten, «ja sogar in der Drogenfahndung.» Bienen reagieren auf bestimmte Duftstoffe, und es bräuchte nur etwas Training, um sie für das Entdecken eines bestimmten Stoffs zu belohnen. Die Biene lebt nur wenige Wochen, das ist hier der grosse Nachteil.

Andererseits ist der Einsatz einfacher zu gestalten als einen Hund zu allen Reisekoffern zu führen. Bienen würden kurz über die Koffer fliegen und die Drogen orten. Dazu könnten spezielle Bienenvölker gezüchtet werden, die beispielsweise den Flughafen kontrollieren.

Die Familie gesamte Mjota hat das sogar mal gelesen. Wenn Bienen den Menschen helfen, so ist das immer gut. Die Möglichkeiten der Bienen sind noch wenig erforscht. Bienen sind komplexe Tiere und auch als Volk bewundernswert. Schon heute sind Bienen auf Flughäfen als «Biodetektive» unterwegs. Denn ihren Honig kann einfach auf Schadstoffe untersucht werden.

Der vollständige Beitrag erschienen in der «TAZ»;
Bienen als Drogenschnüffler

Hier ein Video aus Youtube, welches schon vier Jahre alt ist und die Forschungen an der Uni Giessen zeigt;