Canabis Honig vom Frühlingsschloss

Herr Mjota spaziert durch das Städtchen Lenzburg in der Schweiz. Schöner Ort, eine Burg überthront die malerische Altstadt und es hat allerhand spezielle Geschäfte. Da sieht er im Schaufenster ein Logo «Green Honey».

Honig ist doch immer grün, er kommt aus der Natur. Doch als er in den Laden blickt, da wird doch tatsächlich mit Canabis gehandelt. Der Geschäftsinhaber erklärt, das Green Honey ein Synonym für Canabis ist. Er will Canabis Honig gewinnen, von Bienenvölkern, die den Canabis bestauben. Dieser Honig wird Green Honey heissen.

Eine schöne Idee, meint Herr Mjota, wird der Honig berauschend sein? Braucht es womöglich eine Zulassung? Wann wird es soweit sein. Vielleicht kann er beim nächsten Besuch den Honig probieren können.

In der Aargauer Zeitung findet er einen Artikel, wo das Geschäft beschrieben ist.

Wenn nur einer das Volk erhalten kann

Josef Mjota hat In der Bibliothek Sins ein Buch entdeckt über den Honigbus. Er hat ein wenig geblättert. Die Autorin Meredith May ist Imkerin in der 5. Generation und hat von ihren Grossvater als kleines Mädchen die Begeisterung geerbt.

Wie ist das, wenn der Stock zu klein wird. Dann sucht die Bienenkönigin einen neuen Platz. Die Bienenkönigin kann als einzige Eier legen und den Fortbestand des Volkes sichern. Frau May beschreibt wunderbar dieses Einfangen, die Probleme und wie sorgsam und vorsichtig Bienen reagieren.

Wie wäre es, denkt Josef Mjota, wenn nur eine einzige Königin den Fortbestan sichert. Eine unmögliche Situation. Wir haben Vladimir, Vladimorovitsh, der denkt manchmal so. Er wird auch eskotiert, doch nur von wenigen. Die Disziplin bei Bienen ist deutlich höher. Honigbienen, sind eine Spezies, die die letzten 100 Millionen Jahre überlebt hat. Das braucht Disziplin und Verantwortung. 

Frau May hat einen Blog verfasst, der ist auf Englisch, mit dem Browser können Sie übersetzen.

https://meredithamay.net/blog/

Bienen als Drogenspürhunde

Hans und Tanja Mjota hassen Drogen über alles. Die machen Menschen abhängig und kaputt, es ist ein Irrwitz, zu denken, wir könnten Drogen beherrschen. In vielen Ländern wird der Drogenschmuggel sogar mit Todesstrafe. Das ist auch unanehmbar, der Mensch sollte nie über Leben und Tod richten.

Die Biene hat einen sehr feinen Geruchssinn. Sie sind duldsam, nicht aggressiv und könnten mit Menschen zusammen arbeiten, sogar in der Drogenfahndung. Bienen reagieren auf bestimmte Duftstoffe und es braucht nur etwas Training, um die Biene für das Entdecken eines bestimmten Stoffs zu belohnen. Die Biene lebt nur wenige Wochen, das ist der grosse Nachteil.

Andererseits ist der Einsatz einfacher zu gestalten, als einen Hund zu allen Koffern zu führen. Die Bienen würden kurz über die Koffer fliegen und die Drogen orten. Dafür könnten spezielle Bienenvölker gezüchtet werden, die beispielsweise den Flughafen kontrollieren.

Die Familie Mjota hat das mal gelesen. Wenn Bienen den Menschen helfen, so ist das immer gut. Die Möglichkeiten von den Bienen sind noch wenig erforscht. Bienen sind komplexe Tiere und auch als Volk bewundernswert. Schon heute sind Bienen auf Flughäfen als «Biodetektive» unterwegs. Ihr Honig kann einfach auf Schadstoffe untersucht werden.

Der vollständige Beitrag, erschienen in der TAZ
Bienen als Drogenschnüffler

Hier ein Video aus Youtube, welches schon vier Jahre alt ist und die Forschungen an der Uni Giessen zeigt

Bienen und türkische Würdenträger

Die Mjotas halten nicht viel von Politik. Da werden Leute gewählt, deren Job es ist das Land in Ordnung zu halten. Das Ausland sollen sie in Ruhe lassen und das Ausland die Mjotas.

Zur Zeit regen sich die Mjotas über Syrien auf. Alle Länder müssen sich dort auf den Schlachtfeld tummeln. Jetzt wollen die Türken dort das Kurdenproblem lösen.

Da freuen sich natürlich die Mjotas, weil ein Bienenschwarm die türkische Obrigkeit angegriffen hat. Ein lokaler Gouverneur, der örtliche Polizeichef und der Mufti, ein islamischer Rechtsgelehrter, flüchten vor einem aggressiven Bienenschwarm. Ja, die haben es ihnen gezeigt.

Die Männer wollten genau für diese Bienen beten. Dieses Bittgebet sollte im Bezirk Van im kurdischen Südosten der Türkei die Bienen-Saison einläuten. Die Amtsträger versammelten sich vor einem Bienenstock. Der regionale Fernsehsender hat alles übertragen. Die Bienen fühlten sich anscheinend von den scheinheilig betenden Männern gestört, denn es tobt ein Krieg, den die Bienen gar nicht wollen.

Auf zum Angriff. Die Würdenträger wurden in die Flucht geschlagen. Nicht mal die schwer bewaffneten Leibwächter richteten gegen die Bienen was aus. Sie stoben ebenfalls fort im Nu. 

Hans und seine Bienenhotels

Auf unserer Webseite haben wir das Bienenhotel vom Baur au Lac beschrieben. Die dortigen Verantwortlichen zeigen wenig Interesse an wirklich guter PR und Bilder vom Bienenhotel finden sich nirgends.

Dabei wäre es so einfach. Ein geschickter Schreiner baut den Bienenstock so, dass es aussieht wie das Hotel. Schon wird es spannend. Es könnten Vergleiche gezogen werden, zwischen den Mitarbeitern des Hotels und den Bienen im Bienenhotel. Fleissig müssen alle sein.

Nur, während Bienen sich als Volk verstehen, gibt es im Hotel oft Reibereien und Machtspiele. Da sind die Absolventen von Hotelfachschulen, die oft hinter der Rezeption stehen, das Restaurant leiten oder organisatorische Aufgaben haben. Und es gibt die Zimmermädchen, die Köche und viel Hilfspersonal, die wertvolle Arbeit machen, wofür anscheinend keine Qualifikation vonnöten ist.

Je mehr Sterne ein Hotel hat, um so mehr Hierachiedenken hält Einzug. Das Bienenhotel könnte ein Anschauungsprojekt sein, wie aus dem Hotelpersonal ein Volk wird, welches das Beste für den Gast ist.

Hans Mjota will solche Bienenhotels verkaufen. Nur wie? Vielleicht durch gute Gespräche und auch Hotels, die weniger auf Sterne achten, dafür mehr auf den Gast.

Bitte ein Lied zur Bienenfrau

Ich bewundere immer wieder die engagierten Honigverkäufer. Sie sind mit ihren Ständen auf vielen Wochenmärkten und Messen. Oft verkaufen sie eigenen Honig, das zu fairen Preisen und verstehen viel davon. Die Käufer können dort mit Spezialisten sprechen.

In den Supermärkten gibt es eine reiche Auswahl an Honig, doch wenig Wissen. Ist es sinnvoll, das Honig aus allen Teilen der Welt kommt. Vielleicht schon, die Vielfalt der Natur wird an den Frühstückstisch gezaubert.

Die Mjotas sollen eine Familie darstellen, die Bienen und Honig liebt. Bezeichnen wir die Mutter, Tanja einfach mal als Bienenfrau. Bevor sie sich mit Hans eingelassen hat, probierte sie schon manch andere Männer, die wir als Blüten bezeichnen. Sie hat viel in ihren Leben erlebt und konnte daher eher vertrauen, dass Hans der richtige Partner ist.

Jetzt hat sie auf keine anderen Männer mehr Lust, sie will sich um ihre Familie kümmern, ein gutes Zuhause haben. Um Geld zu verdienen, soll die Leidenschaft für den Honig helfen.

Tanja macht sich viele Gedanken um die Zukunft. Sie weiss, dass die Bienen wichtig sind, will die Menschheit überleben. Kinder verstehen das. Die Begegnung mit Tanja hat zu einen Lied geführt.

Wenn ich eine Bienenfrau das nächste Mal sehe, will ich gerne das Lied spielen.
Lied zur Bienenfrau